VBB: Einige Fahrtickets werden teurer
Von OderBLOG | 7. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »Wer fahren will, muss zahlen:
Die Preise für Tickets des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg erhöhen sich um rund zwei Prozent. Der Kurzstreckenfahrausweis kostet dann beispielsweise 1, 30 Euro. Und alle anderen Fahrscheine?
Ab April 2008 sollen die Fahrpreise steigen.
BERLIN – Die Fahrpreise im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)
werden ab 1. April 2008 durchschnittlich um rund zwei Prozent teurer.
Das beschloss der Aufsichtsrat des VBB heute, wie ein Sprecher mitteilte.
Dabei blieben viele Tarifangebote stabil, darunter der Einzelfahrausweis
und die Tageskarte in Berlin AB und in den kreisfreien Städten Brandenburg
an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) sowie in Potsdam für den
Kurzstreckenfahrausweis, den Einzelfahrausweis und die Tageskarte.
Der Kurzstreckenfahrausweis für Berlin wird den Angaben zufolge um
0,10 Euro teurer auf 1,30 Euro. In Brandenburg an der Havel, Cottbus
und Frankfurt (Oder) werden die Kurzstreckenfahrausweise abgeschafft.
Der Ort Schönefeld einschließlich Flughafen und Bahnhof gehört künftig
in den Tarifteilbereich Berlin C, wie es weiter hieß. Kritik an den
Preiserhöhungen hatte es bereits im Vorfeld von Linke, Grünen und dem Fahrgastverband IGEB gegeben.
“Familien mit Kindern nicht übermäßig belasten”
Neu ist eine 4-Fahrten-Karte für Berlin AB zum Preis von 8 Euro.
Der Einstiegspreis für ÖPNV-Gelegenheitsnutzer werde so um etwa
fünf Prozent verringert, sagte der Sprecher weiter. Außerdem gibt
es ein verbundweites Schülerferienticket für 29 Euro, das während
der Sommerferien im gesamten Verbundgebiet bei allen Verkehrsunternehmen gelten wird.
Die Preiserhöhung liegt den Angaben zufolge deutlich unter der
derzeitigen Inflationsrate von 3 Prozent in Berlin und 3,1 Prozent
in Brandenburg. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz sagte:
“Besonders wichtig war uns, die Preise der Schülertickets im Land
Berlin unangetastet zu lassen, um Familien mit Kindern nicht übermäßig
zu belasten.” Familienfreundlich sei auch die neue Regelung für den
Ermäßigungstarif, der in Zukunft für Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre gilt. (liv/ddp)
via: tagesspiegel.de