Gesundheitsamt und Selbsthilfegruppen laden in CineStar ein

Frankfurt (Oder) (pm) Der 7. April wird jährlich als Gründungstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in vielen Städten mit Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen begangen. Auch in Frankfurt (Oder) gab es in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Aktivitäten, an die auch in diesem Jahr wieder angeknüpft werden soll, mit Rücksicht auf den Ostersonnabend diesmal vier Tage später, am Mittwoch, 11. April.


Mit der Strategie der Weltgesundheitsorganisation ‚Gesundheit für alle“ rücken immer mehr Gesundheitsthemen mit besonderer Bedeutung für die Entwicklung von Gesundheitssystemen in den Blickpunkt. Primärprävention, Gesundheitskommunikation und Gesundheitsförderung sind dabei die Schlüsselwörter.

In besonderem Maße sind Frankfurt (Oder) und die anderen Mitgliedsstädte im WHO- Projekt ‚Gesunde Städte-Netzwerk“ dazu aufgefordert, ihren Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie befähigen, sich an der Gestaltung ihrer Lebens- und Umweltbedingungen aktiv zu beteiligen. Wissensvermittlung über einzelne Krankheiten, ihrer Verläufe, Mittel und Methoden der Behandlung bis hin zur Optimierung der Lebensumstände besonders bei chronischen Erkrankungen können die Situation der Betroffenen und ihrer pflegenden Angehörigen in wesentlichen Bereichen positiv beeinflussen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgesundheitstages steht in diesem Jahr in Frankfurt (Oder) die Parkinsonsche Krankheit. Kompetente Gesprächspartner geben am 11. April Rat und Hilfe. Für die Parkinsonsche Krankheit hat sich in besonderem Maße die Deutsche Parkinson- Vereinigung e.V. zum Ziel gesetzt, Veränderungen und Verbesserungen durch mehr Aufklärung in der Bevölkerung zu erreichen.

Die Stadt Frankfurt (Oder) ist seit November 2005 62. Mitglied im ‚Gesunde Städte-Netzwerk“ der Bundesrepublik Deutschland. Mit ihrem Beitritt haben sich die politischen Entscheidungsträger der Stadt öffentlich dazu bekannt, aktiv Ziele der Gesundheitsförderung zu verfolgen. Eine ‚gesunde Stadt“ definiert sich hierbei nicht allein dadurch, dass sie ein bestimmtes gesundheitliches Niveau erreicht hat, sondern eine Stadt, die Gesundheit zu ihrem Anliegen macht und um ständige Verbesserung der gesundheitlichen und sozialen Belange ihrer Bürgerinnen und Bürger bemüht ist. Dabei hat die Kooperation des kommunalen Gesundheitsamtes mit Institutionen, Initiativen, Vereinen und Verbänden Priorität.

In Frankfurt (Oder) besteht seit vielen Jahren eine sehr aktive ‚Selbsthilfegruppe Parkinson“, die ihre Heimstatt im Haus der Begegnung hat und mit vielen Aktivitäten Wissen um die Krankheit vermittelt. Am 11. April soll auch eine breite Öffentlichkeit erreicht werden, die mit Therapeuten, Betroffenen und Angehörigen in den Dialog treten kann. Im Foyer des CineStar-Kinos 4 Frankfurt (Oder) stehen für die Besucher ab 13 Uhr Informationsstände bereit sowie eine Bilderausstellung eines Parkinsonbetroffenen. Um 14 Uhr beginnt die Veranstaltung im Kino 4 des CineStar, gezeigt wird der Dokumentarfilm ‚vom Schaukeln der Dinge“, in dem die Regisseurin Beatrix Schwehm den Kabarettisten, Schaus

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